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Weihrauch (Boswellia Serrata) bei Morbus Crohn

Schon lange gibt es Hinweise darauf, dass die Boswelliasäure im Weihrauchharz eine ähnlich entzündungshemmende Wirkung hat wie die sonst üblichen Produkte mit Mesalazin, z.B. Salofalk. Früher mußte man sich das Produkt H15 von internationalen Apotheken besorgen lassen, inzwischen gibt es das von Hecht Pharma auf Bestellung in so ziemlich jeder Apotheke. Allerdings habe ich bei mir festgestellt, dass dieses H15-Präparat in der Wirkung nicht sonderlich stark ist, zudem hinterläßt die Kapselhülle aus Gelatine bei mir als Fast-Veganer einen Ekel im Hals zurück. Letztlich stieß ich auf eine Studie, die eine Wirksamkeit von Weihrauch bei Morbus Crohn in einer Dosierung ab 2-4 g täglich feststellte.

Ich habe früher immer 3 Mal täglich eine Salafolk (500 mg) genommen, wurde dann nach einem weiteren Schub aber auf Mezavant ( 3×1200 mg) gesetzt und dieses Medikament habe ich gar nicht gut vertragen. Einerseits hatte ich hohen Blutdruck bekommen und ich hatte den Eindruck, dass sich das Medikament auch auf meine Wahrnehmung und mein Wohlbefinden negativ auswirkte.

Nachdem ich erst H15 probiert hatte und dessen Wirkung nicht so der Knaller war, stieß ich auf das Boswellia Serrata-Präparat der Firma Viabiona. Dieses wird mit einem extra hohen Gehalt an Boswelliasäure beworben: 3 Tabletten enthalten 1200 mg Weihrauch, davon 1020 mg Boswelliasäure. Da H15 nicht wie versprochen gewirkt hatte, ging ich mit dem neuen Präparat aufs Ganze: 4 Mal täglich 3 Tabletten, also täglich um die 4 g Wirkstoff – verteilt auf morgens, mittags, abends und zur Nacht. Und siehe da: es klappte! Seitdem ersetzt Weihrauch bei mir das Mezavant und ich habe davon keinerlei Nebenwirkungen.

Zum Testen sollte man sich daher besser gleich das Gebinde mit 3 Dosen (je 120 Kapseln) Boswellia Serrata bestellen, welches bei Viabiona zum Testen auf Rechnung und mit Geld zurück-Garantie gekauft werden kann (Link oben). Bitte nicht vergessen, eine mögliche Veränderung oder Ergänzung der Medikation mit dem behandelnden Gastroenterologen zu besprechen und mindestens in den ersten 3 Monaten alle 2-4 Wochen die Entzündungswerte im Blut zu kontrollieren!