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Schleichende Diabetes bei CED-Patienten?

Ich habe in zahlreichen Foren und auch bei Facebook in CED-Gruppen häufig gelesen, dass die Betroffenen oftmals über einen längeren Zeitraum, teils gar lebenslang große Mengen Zucker durch Softdrinks und andere süsse Speisen und Getränke zu sich genommen haben und es weiterhin tun. Ich frage mich seitdem, inwieweit die Verschlechterung des Verlaufs einer CED wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa vielleicht auch damit zu tun haben könnte, dass die Betroffenen durch die hohe Zucker-Zufuhr im Laufe der Zeit eine Diabetes entwickeln. Schließlich führt eine Diabetes ja auch dazu, dass Wunden schlechter heilen und Gewebe absterben kann, zum Beispiel beim sogenannten diabetischen Fuß.Könnte es also nicht auch sein, dass Entzündungen im Darm dann ebenso schlechter verheilen und dort Gewebe abstirbt, so dass das Darmgewebe immer anfälliger wird und die Entzündungen immer tiefer in die Darmwand gehen?  Dass also das Gewebe im Laufe der Zeit immer nekrotischer wird, so dass letztlich auch OPs notwendig werden?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat 2015 den Zucker-Grenzwert von 10 auf 5 Prozent reduziert. So darf ein Erwachsener nun pro Tag nicht mehr als 25 Gramm Zucker (ca.sechs Teelöffel) konsumieren. Schon 0,3 Liter Cola überschreiten diesen Grenzwert, so dass danach keinerlei Zucker mehr aufgenommen werden dürfte. Viele Lebensmittel, gerade Fertiggerichte, Fix-Tütchen und sonstige vorverarbeitete Speisen enthalten neben versteckten Fetten auch oftmals versteckten Zucker. Light-Versionen dieser Lebensmittel sind oftmals keinen Deut besser. Denn das weggelassene Fett als Geschmacksträger wird häufig durch einen höheren Zuckeranteil ersetzt. Am besten ist es also, möglichst oft selbst frisch zu kochen und dabei in erster Linie mit Gewürzen und Kräutern statt mit Fix-Tütchen und Geschmacksverstärkern abzuschmecken.Übrige Portionen kann man einfrieren und spart sich so gelegentlich das Kochen, wenn man keine Zeit hat.

Mich interessiert nun, ob es bereits medizinische Studien darüber gibt, was die Kombination von CED und Diabetes betrifft, vor allem zum Zeitpunkt der Diagnose einer Diabetes und den Krankheitsverlauf der CED bis dahin. Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Nachtrag:
Es gibt bereits entsprechende Studien, was Morbus Crohn und Diabetes betrifft, z.B.