Ein Lebenszeichen, neue Aspekte und Gedanken zu CED

Länger war es ruhig in diesem Blog. Das hat damit zu tun, dass ich aktuell mit einer anderen gesundheitlichen Problematik zu kämpfen habe, welche das Gehirn betrifft. Daneben überlege ich die Veröffentlichung eines kleinen e-Books mit meinen Tipps und Erfahrungen bei der alternativen/ergänzenden Behandlung von Morbus Crohn, die ggf. auch bei Colitis ulcerosa hilfreich sein können.

Inzwischen habe ich vielfältige weitere Dinge gelernt, teils aus der traditionellen, teils aus der alterantiven Medizin. Worauf ich komischerweise häufiger zurückkam, das war der Themenkreis rund um Erreger wie Parasiten, Protozoen und Pilze. Hier fielen mir vor allem drei Dinge auf:

  1. Wir werden eigentlich nie auf auf solche Erreger untersucht, bestenfalls mal auf Candida (Mundsoor), falls es da mal einen begründeten Verdacht gibt.
  2. Zwar behandelt man im Falle einer Infektion den Candida-Befall, aber nicht die dahinterliegende Problematik, die häufig in der Belastung mit Schwermetallen (Amalgam, Blei etc.) oder Schimmelpilzen (z.B. im Wohnraum oder am Arbeitsplatz) zu finden ist.
  3. Bei meinem ersten Schub bekam ich neben Kortison ein Präparat namens Clont intravenös verabreicht. Dieses enthält den Wirkstoff Metronidazol, der besonders oft auch bei Infektionen mit krankheitserregenden Einzellern (Protozoen) wie Trichomonaden (Trichomoniasis), Amöben (Amöbiasis) oder Giardien (Giardiasis/Lambliasis) eingesetzt wird. Die Wirkung war umwerfend positiv! Warum, wenn der Crohn doch angeblich eine Autoimmunerkrankung sein soll?

Ich habe auch etwas länger nachgedacht, ob überhaupt alles so stimmen kann, wie man es uns in der klassischen Medizin erzählt. Gibt es in der Natur bei irgendwelchen Säugetieren sowas wie Autoimmunerkrankungen? Allergien gegen externe Einflüsse, ja klar (zumindest bei von Menschen überzüchteten und verkorksten Haustieren), aber sowas wie Morbus Crohn oder Multiple Sklerose? Bisher kann ich hierauf nur eines antworten: Nein! (Sollte hier jemand andere Ergebnisse und Quellen haben, bitte E-Mail). Selbst bei Rinder steckt hinter einer vergleichbaren Symptomatik wie Morbus Crohn ein Erreger, nämlich MAP (Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis).

Und da fiel mir dann der Spruch von Eugen Roth ein, was die Ärzteschaft betrifft:

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.

Was passiert also bei der Behandlung von Autoimmunkrankheiten bzw. jenen Krankheiten, die man zu solchen deklariert hat? Man unterdrückt das Immunsystem, die Betroffenen sind lebenslänglich von Ärzten und Pharmaindustrie abhängig, die Medikamente führen zu weiteren Begleiterkrankungen (die wiederum behandelt werden), gelegentlich gibt es noch OPs, Klinikaufenthalte und dergleichen mehr. Unter dem Strich ist so jeder CED-Patient für Ärzte, Apotheker, Pharmaindustrie, Kliniken und sonstige Akteure des medinzinischen Sektors ein sehr lohnendes Geschäft. Bei Colitis ulcerosa, Multiple Sklerose usw. sieht es nicht anders aus.

Hinsichtlich der Pathogenese von Multipler Sklerose habe ich auch eine alternative Sicht gefunden, welche besagt, dass – vereinfacht asugedrückt – Störungen der Darmbarriere (meistens Dysbiose des Mikrobioms) dafür sorgen, dass Darmkeime in die Blut- und/oder Lymphbahnen gelangen und darüber eben auch ins zentrale Nervensystem, woraus die Entzündungsherde resultieren sollen. Es sind dann die Darmkeime, welche die Myelinscheiden der Nerven angreifen und für entsprechende neurologische Probleme sorgen. Komischerweise ist die bei Morbus Crohn mögliche funikuläre Spinalerkrankung der Multiplen Sklerose sehr ähnlich.

Und daher nun die eigentlich skandalöse Frage, sofern sich einige meiner Verdachtsmomente bewahrheiten sollten: Haben wir es am Ende gar nicht mit Autoimmunerkrankungen zu tun, sondern mit ganz banalen Infektionen mit (fakultativ pathogenen) Erregern? Wer sich mit Infektionsmedizin beschäftigt, der gelangt sehr bald auch zum Thema der Zoonosen, also Infektionen mit Erregern unterschiedlichster Art, die eigentlich bei Tieren üblich sind, aber auch beim Menschen zu Symptomen und Erkrankungen führen können. Häufig sind diese Erkrankungen anfangs noch stumm, da das Immunsystem sie abwehren oder zumindest im Zaum halten kann, aber im Alter oder bei anderen Erkrankungen, können sie durchbrechen. Meines Wissens gibt es bei CED auch eine gewisse Altersspanne, in der diese Erkrankungen ausbrechen.

Angesichts der großen Beliebtheit von Hunden und Katzen als Haustiere in der westlichen Welt, kamen mir da als erste entsprechende Zoonosen dieser Haustiere in den Sinn. So ist ja beispielsweise bekannt, dass der Katzenparasit Toxoplasma gondii in Deutschland locker bis zu 60% der Menschen befallen hat. Neben Katzen kommen hier auch Hunde und vor allem Schweinefleisch als Infektionsquellen (als Zwischen- bzw. Fehlwirte) in Frage. Spinnt man diesen Faden weiter, so stößt man darauf, dass sowohl im Islam als auch im Judentum Hunde als „unreine“ Tiere gelten, die man ablehnt und zu denen man Distanz hält (Katzen müßten unter dem Gesichtspunkt der Infektionsrisiken / Zoonosen ähnlich betrachtet werden, erfreuen sich aber in manchen arabischen Ländern gewisser Beliebtheit. Im Gegensatz zu Wissenschaft sind Religionen eben selten besonders konsistent). Auch der schubweise Verlauf könnte durchaus mit den Lebenszyklen der Parasiten oder vergleichbaren Erreger in Verbindung mit dem jeweiligen Status des Immunsystems korrelieren.

Bei der Beschäftigung mit dem Thema Parasiten habe ich diverse Ansätze kennengelernt, darunter auch den Behandlungsansatz von Dr. Hulda Clark mittels Zapper und diversen natürlichen Mitteln. Ausprobiert habe ich ihn aber noch nicht. Außerdem habe ich einige wenige Praxen gefunden, die sich genau auch mit dem Thema Parasiten usw. beschäftigen, also echte Ursachenmedizin betreiben, allerdings sind dies in der Regel Privatpraxen, d.h. die in diesem Land trotz wuchernder Beiträge immer unbrauchbareren Krankenkassen, in denen man ja heute ähnlich Pflichtmitglied ist wie bei dem GEZ-Besatzer- und Hirnwäsche-Funk, zahlen dazu keinen verdammten Cent.

Ich habe jedoch inzwischen herausgefunden, dass ein häufig beim Menschen eingesetztes Anti-Parasitikum Vermox heißt und siehe da, der Wirkstoff ist Mebendazol. Eine schon alleine namentliche Ähnlichkeit zu Metronidazol läßt sich nicht verleugnen, vermutlich ist auch eine gewisse Ähnlichkeit in chemischer Struktur und Wirkung gegebenen. Aus der Beschreibung:

VERMOX wird angewendet bei Madenwurmbefall (Enterobiasis bzw. Oxyuriasis), Spulwurmbefall (Askariasis), Peitschenwurmbefall (Trichuriasis), Hakenwurmbefall (Ankylostomiasis), Bandwurmbefall (Taeniasis), Zwergfadenwurmbefall (Strongyloidiasis)

Und nun überlegen wir mal weiter: Parasiten wie auch Toxoplasma gondii und viele Würmer machen es sich auf Grund der guten Durchblutung u.a. gerne in der Leber bequem. Vielleicht sind es auch Parasiten oder vergleichbare Erreger, welche die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) auslösen? Und sklerosierend, da wäre wieder die Brücke zur Multiplen Sklerose geschlagen, ggf. auch zu anderen Erkrankungen mit sogenannten Plaques im Gehirn. Die ganzen Immunsuppressiva und Biologika gegen Multiple Sklerose und vergleichbare Krankheiten sind für die Konzerne dahinter jedenfalls ein fettes Milliardengeschäft – und einige davon werden ja auch bei CED im fortgeschrittenen Verlauf eingesetzt. Zufall?

Und nun zurück zu der skandalösen Frage, sofern sich meine Annahmen bestätigen sollten: Was wäre denn, wenn sog. Autoimmunkrankheiten wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Multiple Sklerose und andere am Ende nichts weiter als Infektionen mit bisher entweder vorsätzlich nicht diagnostizierten oder noch nicht gefundenen bzw. noch nicht im Kontext betrachteten Erregern wie Parasiten, Protozoen, Pilzen usw. wären? Vielleicht relativ banale Parasitosen oder auch Zoonosen in den verschiedenen Kompartimenten des menschlichen Körpers, also im Darm / Verdauungstrakt, in der Leber oder eben im ZNS? Und könnte man so vielleicht auch andere Erkrankungen aus dem gleichen Formenkreis endlich ursächlich behandeln, die häufig als Begleiterkrankungen einer CED auftreten?

Ich gebe zu, das Ganze ist bisher lediglich eine spekulative Theorie, allerdings mit einem gewissen eng verwobenen Informationsfundament, da meine Stärke als IT-Mensch in der Strukturierung von Informationen und in der Abstraktion liegt. Die Dokumentation „Wunderwaffe Mikrobiom“ geht ja auch in eine ähnliche Richtung, genauso die Therapieform der Stuhltransplantation, bei der vielleicht einfach wieder ein gewisses Gleichgewicht guter Keime hergestellt wird, welche die schlechten Erreger in Schach halten oder gar abtöten können. Hieraus ergäbe sich die Stuhltransplantation vielleicht auch als Therapieansatz bei Krankheiten wie Multipler Sklerose, ggf. in Kombination mit der Verabreichung eines systemischen Anti-Parasitikums, welches auch die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Oder vielleicht könnte man auch komplett auf die unappetitliche Praxis der Stuhltransplantation verzichten.

Abschließend bliebe noch der Fokus auf die Ernährung. Hier werden wir ja seit Jahrzehnten mit immer nährstoffärmeren Füllstoffen statt Lebensmitteln abgespeist, z.B. auf Gips- oder Watteböden gezüchteten Pflanzen, weshalb vermutlich diverse chronische Mangelzustände eher die Regel als die Ausnahme sind. Manche Mangelzustände können auch starke körperliche und / oder psychische Symptome verursachen, z.B. bei B12, Folsäure oder auch D3. Aber wie bereits bei den Erregergruppen jenseits von Bakterien und Viren, betreiben die meiste Ärzte auch in diese Richtung nur seltenst eine Diagnostik. Warum? Vielleicht, weil das Verschreiben eines beispielsweise hochdosierten D3-Präparates nicht so lukrativ für seinen Pharma-Referenten und somit wiederum auch für ihn selbst ist wie die Verordnung von z.B. Antidepressiva, Neuroleptika etc., die im Idealfall (für die Pharmaindustrie, versteht sich) noch abhängig machen und so viele Neben- und Wechselwirkungen und somit Potential für neue Erkrankungen haben, dass das gute Leben von Arzt und Pharma-Referent noch lange gewährleistet ist?

Ich werde in Kürze manche (vorerst natürlichen) Behandlungsformen gegen Parasiten ausprobieren und berichten. Und sollte sich da im Stuhl dann Wurmartiges finden lassen, wäre dies ein erster Beweis für meine gesamte Theorie.